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Unser Apfelbäumchen zieht um

Zu unserer Hochzeit haben wir einen Apfelbaum geschenkt bekommen. Den hatten Verwandte in Obhut genommen, weil wir damals weder Balkon noch Garten hatten. Nun fühlte sich der Baum nicht mehr wohl. Ein Rettungsversuch.

Der kleine Apfelbaum war damals vermutlich das romantischste Geschenk, was uns Freunde hätten machen können. Im Garten von Verwandten hat er sich auch jahrelang wohl gefühlt. Bis vor einem Jahr. Schon damals hat er keine Früchte getragen. Und da kam es gelegen, dass wir in nach Holland bringen konnten.

Der Transport war recht einfach – denn als flach wurzelndes Gewächs konnten wir den Baum gut ausgraben und im Auto mitnehmen. Damit er sich nicht so einsam fühlt, haben wir ihn direkt nehmen den anderen Baum, den wir im Sommer gesetzt haben, gepflanzt. Gut abgestützt mit dicken Holzpfählen. Denn so ist er bei stürmischem Herbst- und Winterwetter abgesichert. Schließlich brechen die kleinen, feinen Wurzeln bei zu starken Bewegungen des Stamms ab – und der Baum wächst nicht richtig an. Leider sieht der Baum im Vergleich zu dem anderen wirklich nicht sehr frisch aus. Die Blätter hängen (mag auch am Wassermangel liegen…) und wir versorgen ihn mit Herbstdünger, damit er genug Nährstoffe für den Umzug hat.

Der Sommerbaum blüht nochmal

Was mich bei dem Herbstbesuch besonders erstaunt, sind die Blüten, die der Sommerbaum trägt. Neben den Früchten, die schon beim Kauf am Baum hingen, sind nun an den Spitzen zahlreiche hellrosa Blüten gewachsen. Diese werden sicherlich nicht mehr zu Früchten heranwachsen, sehen aber in der Herbstsonne einfach schön aus. Die Äpfel der Sorte Braeburn schmecken übrigens super.